Leerstände steigen weiter

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Die Leerstandsquote in der Schweiz ist so hoch wie seit 1998 nicht mehr, über 70'000 Wohnungen stehen leer, das entspricht nahezu dem Wohnungsbestand der Stadt Bern. Diese Zahl wird in nächster Zeit sogar noch weiter steigen, wie der aktuelle Immobilien-Monitor der Credit Suisse zeigt. Auch in unseren Statistiken zeigt sich die aktuelle Situation. Wird am Bedarf vorbei gebaut? Wie gehen Verwaltungen mit dem Thema um? Wie können Leerstände verhindert werden?

Die Leerstände betreffen vor allem Wohnungen, die Leerwohnungsziffer ist auf rekordhohe 1,62 Prozent gestiegen. Am Mietwohnungsmarkt ist die Situation sogar noch dramatischer. Gemäss einer im Auftrag von SVIT Schweiz durch Wüest Partner erstellten Berechnung liegt hier die Leerstandsquote sogar bei 2,60 Prozent. Die Gründe dafür? Das Kapital ist in der Schweiz weiter zur Genüge vorhanden und die Zinsen bei den Banken verharren auf rekordtiefem Niveau. Damit sind Immobilien als Investmentmöglichkeit weiter hoch im Kurs, das Geld will angelegt sein. Doch wurde in den letzten Jahren an der Nachfrage der Mietenden vorbei gebaut. Zum einen in Gebieten im Mittelland, die sich weit weg von den grossen Zentren befinden, wie z.Bsp. dem Oberaargau oder Solothurn. Zum andern wurde im grossen Stil auf 3-Zimmer-Wohnungen gesetzt, die keinem Bedürfnis entsprechen. Für Familien sind sie zu klein, für Kleinhaushalte zu gross und zu teuer. Ein weiterer Grund besteht in der rückläufigen Zuwanderung. In den grossen Zentren wie Zürich oder Genf bleibt die Leerstandsquote weiterhin sehr tief. Dort bleibt es auch weiterhin schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Verdichtung der Städte mit einem substantiellen Anteil an bezahlbarem Wohnraum findet zwar statt, hinkt aber der Nachfrage hinterher. Hinzu kommt, dass viele Städte die Verdichtung mit strengen Vorschriften und trägen Bewilligungsverfahren erschweren.

Auch beim Wohneigentum hat die Leerstandsquote zugenommen. Dort sind die Gründe jedoch andere. Trotz Wohlstand können sich wegen des hohen Preisniveaus bei weitem nicht alle in der Schweiz Wohneigentum leisten. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Finanzierung sehr hoch.

Dauer der Ausschreibung nimmt stark zu

Die aktuell angespannte Lage in Sachen Leerstand zeigt sich auch in den Statistiken von flatfox. Wir können zwar nicht messen, wie viele Wohnungen wirklich leerstehen bevor sie vermietet werden, aber wir können messen, wie lange die Wohnungen ausgeschrieben sind bis ein neuer Mieter gefunden ist, wie gross also die Nachfrage am jeweiligen Ort ist. Dafür haben wir das ganze Jahr 2017 mit dem ersten Halbjahr 2018 verglichen, da sich somit ungefähr die gleiche Anzahl Inserate im Untersuchungsbereich befindet und dann die Zeiträume bis zur beendeten Mietwohnungsausschreibung verglichen. Die Zahlen sind für die einzelnen Regionen im Verhältnis sehr ähnlich wie in den oben genannten Studien:

Die Ausschreibungsdauer im Raum Zürich ist nach wie vor sehr tief, aber auch da ist ein Anstieg zu verzeichnen. Einzig im Raum Zug/Cham ist ein Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen.

Über die Statistiken von flatfox das Ausmass erkennen

Um das Thema Leerstände aktiv anzugehen gilt es, das genaue Ausmass zuerst gut zu kennen. Mit der Nutzung von flatfox und dessen Statistiken für den digitalen Vermietungsprozess wird die aktuelle Situation des Leerstands schnell sichtbar. Danach folgt die Suche nach den Gründen. Liegt es am Inserat oder an den Bildern? Ist der Mietpreis zu hoch? Oder ist tatsächlich die Nachfrage an diesem Ort für diese Grösse der Wohnung einfach zu klein? 

Reichweite generieren

Um nichts unversucht zu lassen bei der Vermietung eines Objekts ist die Plattform flatfox der ideale Ort. flatfox bietet die Möglichkeit, das Inserat gleichzeitig auf weiteren Plattformen wie z.Bsp. newhome auszuschreiben. So wird automatisch eine sehr viel grössere Reichweite generiert. Mit zusätzlichem Social Media Marketing über flatfox auf Facebook und Instagram kann diese Reichweite noch weiter ausgedehnt werden. Das Customer Success Team berät Sie dabei gerne.

Vorgängige Marktanalyse ist essentiell

Doch auch das professionellste Marketing nützt nichts, wenn keine Nachfrage vorhanden ist. Darum sollten sich Eigentümer und Investoren für die gewünschte Rendite und eine wirklich sinnvolle Kapitalanlage idealerweise schon vor der Projektentwicklung sehr vertieft mit der Marktanalyse beschäftigen. Dies gelingt vor allem auch dank ausgeklügelter Datenanalyse immer besser, bereitgestellt zum Beispiel von PropTech-Firmen wie der Schweizer Unternehmung RealMatch360, die sich Open Data zu Nutzen macht.

Wir dürfen gespannt sein, welche Wendungen der Immobilienmarkt in den nächsten Monaten und Jahren nehmen wird!

Wohnung zu vermieten? Inserieren auf flatfox ist kostenlos.


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