Was soll denn ein halbes Zimmer sein?

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“Wunderschöne, charmante 2.5 Zimmer-Wohnung in Zürich zu vermieten.” Wer auf Wohnungssuche ist, begegnet immer wieder solchen Anzeigen. Aber was ist eigentlich ein halbes Zimmer? Und wie werden die Räume gezählt? Hier eine kleine Hilfe für dich.

Wie wird ein halbes Zimmer gemessen? Hängt die Norm von der Grösse oder der Funktion des Raumes ab? Der Begriff “halbes Zimmer” wurde ab dem Jahr 1951 in der “DIN 283 – Blatt – Wohnungen” als ein Raum zwischen sechs und zehn Quadratmeter und einer Mindestbreite von 2.10 Meter definiert. Diese Norm wurde allerdings im Jahr 1983 bereits wieder zurückgezogen. Sie galt als Summe aller rechtsverbindlichen Wohnflächenberechnungsnormen.

Auch heute noch wird bei der Beschreibung von Wohnraum oftmals der Begriff “halbes Zimmer” gebraucht. Jedoch gibt es keine universell gültige Norm oder Definition mehr für dieses halbe Zimmer. Der Begriff wird umgangssprachlich oft für das kleinste Zimmer einer Wohnung, die Abstellkammer oder das Durchgangszimmer verwendet.

In einem Inserat wird mit dem halben Zimmer oftmals 

  • die Küche im Wohnbereich, die mindestens 12 Quadratmeter gross ist,

  • der Essplatz oder Wohnteil innerhalb der Küche mit einer Mindestgrösse von 6 Quadratmeter oder

  • die grosszügige Garderobe, der Vorraum oder der grosszügige Flur mit einer Grösse von mindestens 6 Quadratmeter, angegeben.

Die ganzen Zimmer einer Wohnung oder eines Hauses stellen sich meistens aus Wohnzimmer, Kinderzimmer und Schlafzimmer zusammen. Das Badezimmer, der Duschbereich und die Küche, sofern es keine Wohnküche ist, werden nicht als einzelne Zimmer mitgezählt. Eine 2.5 Zimmerwohnung besteht also z.B. aus einem Schlafzimmer, einem Wohnzimmer und einer Wohnküche oder aus einem Schlafzimmer, einem Wohnzimmer und einem grosszügigen Entrée. 

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