Tipps zum Teilen des WLANs mit den Nachbarn

«Alice im Wland», «Mami, für Internet hier klicken», «WuTang Lan» – Du willst dich mit einem WLAN verbinden und es werden dir 30 verschiedene Netze der ganzen Nachbarschaft angezeigt? Kennt wohl jeder! Alle brauchen Internet, WLAN-Sharing bietet sich darum an. Darauf musst du beim Teilen achten:

In den meisten Häuser hat es so viele WLAN-Netzwerke wie Wohnungen. Weshalb aber nicht das WLAN und gleichzeitig die Kosten dafür mit dem Nachbarn oder der Nachbarin teilen? Schliesslich ist ein schneller Internetzugang heute fast so wichtig wie der Zugang zu Wasser und Strom – den du übrigens auch mit deinen Nachbarn teilst. Insbesondere wenn man die Nachbarn schon besser kennt, als dass es nur für ein knappes Hallo im Treppenhaus reicht, kann dir das WLAN-Sharing Vorteile verschaffen. Rein technisch ist es möglich, dass ein WLAN-Netzwerk von mehreren Parteien genutzt werden kann. Und damit kann natürlich auch Geld gespart werden. Internet-Abos sind noch immer teuer in der Schweiz und bieten sich somit zum Teilen an. Sollte dein Nachbar noch ein kleiner Technik-Freak sein, umso besser. Dann hast du dir die Kosten für die ganze Installation ebenfalls gespart.

Es gibt auch Nachteile: du musst damit rechnen, dass die Signalstärke beeinträchtigt wird, wenn du das Netzwerk mit deinem Nachbarn teilst. Vor allem dann, wenn der Nachbar streamt oder grosse Daten herunterlädt, kann das die Geschwindigkeit für alle drosseln.

Das gilt es zu beachten:

  • Platziere das Modem und den Router an einer Stelle, wo das Signal möglichst nicht durch Möbel blockiert wird. Wenn man das Signal mit dem Nachbarn teilt, bietet es sich an, es möglichst nahe an der Wand zum Nachbarn aufzustellen.
  • Der Hauptkunde ist haftbar! Illegale Nutzung fällt also auf ihn zurück. Darum ist es sehr wichtig, dass du deinen Nachbarn vertraust. Rein rechtlich gesehen spricht ansonsten nichts gegen das Teilen des Netzwerks.
  • Verschlüssle dein Netzwerk! Denn sonst hast du keine Kontrolle, wer dein Netzwerk nutzt (siehe Punkt davor).

Diese technischen Lösungen gibt es:

  • LAN-Kabel: die stärkste Verbindung liefert immer noch die Verbindung per LAN-Kabel. Dies ist jedoch baulich selten möglich umzusetzen.
  • Access Point: Dieser ist per Kabel am Router angeschlossen und kann weitere Räume in der gleichen Wohnung mit einem Drahtlosnetzwerk verbinden. Ist wiederum baulich schwierig, in der Nachbarswohnung einzurichten.
  • Repeater: Dieser verstärkt das Wlan-Signal und kann so auch den Estrich oder Luftschutzkeller mit Internet versorgen. Es ist die idealste und einfachste Methode, das Wlan-Signal über mehrere Räume oder Wohnungen zu senden.
  • PowerLAN Adapter: dieser bezieht das Signal aus dem Stromnetz, das Endgerät wird dann wiederum mit einem LAN-Kabel verbunden. Diese Lösung sorgt für ein sehr starkes Signal.

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