Spass bringt Erfolg – Das Flatfox-Team

Fachsimpeln an der chromblitzenden Kaffeemaschine, Gamen in der Mittagspause und mit baren Füssen Gäste begrüssende Gründer: Die Atmosphäre bei Flatfox entspricht in vielerlei Hinsicht der eines jungen Startups.

Doch die Anzahl Mitarbeitende, das repräsentative Büro im Zürcher Binz-Quartier und die konzentrierte Stimmung lassen darauf schliessen, dass hier ein bereits erwachsen gewordenes und etabliertes Unternehmen der Immobilienbranche am Werk ist. Aktuell gehört Flatfox zu den erfolgreichsten PropTechs der Schweiz. 2012 gegründet, waren die vier Gründer, die sich in gut bezahlten Anstellungsverhältnissen als Arbeitskollegen kennenlernten und gemeinsam kündigten, mit ihrer Idee der digitalisierten Vermietung noch längere Zeit zu viert am Werk. 2017 dann die erste Festanstellung, 2018 wuchs das Team auf 16 Personen an.

Der total entspannte Bürohund Romeo, aber auch die Team-Vielfalt tragen massgeblich zur guten Stimmung bei. Die Bündner und Polen sind übervertreten, wobei die Polen knapp gewinnen, da ein weiterer mit einer Polin verheiratet ist und lange in Warschau gelebt hat. Die Bündner zieht es jedes Wochenende in die Berge, woher sie am Montag frisch durchgelüftet (und öfters voller Schrammen vom Biken) ins Büro wehen. Eine weitere Mitarbeiterin gibt Einblick in die Kultur der Aramäer und erzählt von den ausschweifenden Hochzeiten, an die sie im Sommer fast jedes zweite Wochenende eingeladen ist. Der Austausch findet jeden Tag am gemeinsamen Mittagstisch statt. Auffallend oft wird dabei über die neusten Diäten und den Proteingehalt einzelner Lebensmittel, aber auch den angesagtesten Fitnesstrend oder Funsportarten diskutiert (oder Schrammen verglichen). Es ist auffällig: der Spass am Leben steht im Zentrum, das Risiko ebenso. Einer geht in den Ferien Kitesurfen, ein anderer hat sich soeben ein Motorrad gekauft. Die Teamevents werden hochgehalten. Wobei dies nicht immer nur positiv endet. Beim Schlittelspass letzten Winter war leider der Ehrgeiz zu gewinnen grösser als die Risikoeinschätzung. Dafür gabs dann danach zwecks tagelang verordneter Hochlagerung des eingegipsten Fusses die besten Netflix-Tipps und heute noch sarkastische Kommentare den Wetteifer einzelner Mitarbeiter betreffend. Ganz in erwachsener Startup-Manier.


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